Eisenholzbaum

Parrotia persica ‚Felicie‘

Der Eisenholzbaum sollte eigentlich gar nicht in meinen Garten kommen, aber im trockenen Sommer 2018 war ich in der Baumschule auf der Suche nach einem „Eyecatcher“ und die einzigen Bäume, die in voller Pracht standen, waren Eisenholzbäume.

Was ich an dieser Pflanze schätze

Der Eisenholzbaum kommt aus dem Kaukasus, er kann Hitze, Trockenheit und auch Kälte gut wegstecken. Er kann auch geschnitten werden, was für ihn für kleine Gärten, wie meinem interessant macht. Er stört sich nicht daran, wenn unter ihm Frühblüher oder Katzenminze sich ausbreiten, dann nimmt er gelassen hin.

Charakter & Eigenschaften

Der Eisenholzbaum zeigt Stärke und Aufrichtung.

Lebenszyklus

Im Winter bekommt er rote knopfartige Blüte, die dann zu Puscheln werden, botanisch inkorrekt, aber so sehen sie halt aus. Dann kommt der Blattaustrieb, die Blätter sind erst rötlich und werden dann grün. Er ist dicht mit Blättern besetzt. Seinen zweiten Auftritt hat er im Herbst, dann wechseln die Blätter von grün auf rot und zum Schluss auf gelb. Die Blätter trocknen wie bei der Hainbuche und bleiben ziemlich lange am Baum.

Pflegeaufwand

Keinen. Seit 2018 brauchte er noch keinen Schnitt. In trockenen Monate bekommt er ab und an mal etwas Wasser.

Farbenwunder?

Allerdings! Erstmal die roten Blüten, dann die Wechsel der Blätterfarben und zum Schluss das Herbstleuchten. Wenn die Sonne scheint, meint man der Baum steht in Flammen!

Begleiter & Pflanzenbuddys

Er ist definitiv ein Solitärbaum, aber die Füße kann man gut bepflanzen.

Mein Fazit

Ein echter Hingucker für den Garten, pflegeleicht, erträgt alles an Wetter und kommt mit meinem sandigen Boden super klar. Eine ganz klare Empfehlung als Baum für den Klimawandel.

Hyggefaktor

Gemütlich ist er eher nicht. Der Baum hat einen starken Ausdruck. Dafür ist der Pflegeaufwand sehr entspannt.

Sabine van Osenbrüggen

Meine Lieblingssorten

  • Felicie ist Programm, er macht sehr viel Freude.

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