Buchbesprechung: Gärtnern aus Leidenschaft

Buchbesprechung: Gärtnern aus Leidenschaft

Ein Buch für England- und Gartenliebhaber: „Gärtnern aus Leidenschaft“

Eine Reise durch die Geschichte der Royal Horticultural Society

Als großer Englandfan und leidenschaftlicher Bewunderer englischer Gärten habe ich mich besonders gefreut, das Buch Gärtnern aus Leidenschaft von Matthew Biggs in einer Thalia-Filiale in Lüneburg zu entdecken. Schon beim ersten Durchblättern war meine Neugier geweckt – und noch größer wurde die Freude, als ich sah, dass das Buch reduziert war. Und noch mehr freute ich mich, dass mir Thalia in Erlangen das Buch sogar zu des reduzierten Preis bestellte. So musste ich es nicht während meiner Zugreise mit mir herumtragen, sondern konnte es ganz entspannt nach Hause tragen.

Eine Reise in die Geschichte der Royal Horticultural Society

Matthew Biggs erzählt in diesem Buch die Geschichte der Royal Horticultural Society, einer der bedeutendsten Gartengesellschaften Englands. Die Entwicklung dieser traditionsreichen Organisation wird anschaulich und abwechslungsreich dargestellt. Dabei geht es nicht nur um Namen und Jahreszahlen, sondern auch um die Menschen, Ideen und Entwicklungen, die die englische Gartenkultur geprägt haben.

Beim Lesen und Blättern schwelgte ich immer wieder in Erinnerungen an meine Gartenreise im Jahr 2025. Die beschriebenen Traditionen, die besondere Gartenleidenschaft und die beeindruckenden Anlagen Englands ließen viele schöne Erlebnisse wieder lebendig werden. Für mich war das Buch deshalb nicht nur eine informative Lektüre, sondern zugleich eine kleine gedankliche Reise zurück in die englischen Gärten. Den Link zu meinem Reisebericht findet ihr hier:

https://travelhygge.de/reisen/2025-england/

Traumhafte Bilder und interessante Einblicke

Besonders begeistert haben mich die Fotografien. Die Bilder sind traumhaft und laden dazu ein, länger auf jeder Seite zu verweilen. Sie vermitteln einen wunderbaren Eindruck von der Schönheit englischer Gärten und machen das Buch auch optisch zu einem echten Genuss.

Auch die Geschichte der Royal Horticultural Society fand ich sehr interessant. Wer sich für diese traditionsreiche Gartengesellschaft, ihre Entwicklung und ihre Bedeutung für die Gartenkultur interessiert, wird in diesem Buch viele spannende Einblicke finden.

Kein klassisches Gartenbuch

Wer allerdings ein klassisches Gartenbuch mit praktischen Gartentipps, Pflanzanleitungen oder konkreten Gestaltungsvorschlägen erwartet, wird vermutlich überrascht sein. Gärtnern aus Leidenschaft ist kein Ratgeber für die tägliche Gartenarbeit. Vielmehr handelt es sich um ein atmosphärisches und informatives Buch über Gartenkultur, Geschichte und die besondere Welt der englischen Gärten.

Für mich ist es deshalb ein typisches Sofabuch: Man nimmt es sich mit einer Tasse Tee oder Kaffee zur Hand, blättert in den wunderschönen Bildern und liest sich ganz in Ruhe in die Geschichte der Royal Horticultural Society hinein. Es eignet sich hervorragend für gemütliche Lesestunden und für alle, die sich gern von englischen Gärten inspirieren lassen.

Mein Fazit

Ich empfehle Gärtnern aus Leidenschaft allen, die sich für die Royal Horticultural Society, die Geschichte der englischen Gartenkultur und die faszinierende Welt englischer Gärten interessieren. Die traumhaften Fotos, die interessante Geschichte und die vielen Erinnerungen, die das Buch bei mir geweckt hat, machen es zu einer besonders schönen Lektüre.

Falls Ihr es noch kaufen könnt, hier der Link zum Buch

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1075465520

Der Link zum Buch

Buchbesprechung: Woher wissen Wurzeln, wo unten ist?

Buchbesprechung: Woher wissen Wurzeln, wo unten ist?

Gartenwissen mit einem Augenzwinkern

Eine persönliche Einschätzung zu „Woher wissen Wurzeln, wo unten ist?“ von Andreas Barlage

Gartenbücher gibt es viele – manche erklären geduldig, wie man sät, pflanzt und pflegt, andere versuchen, die faszinierenden Zusammenhänge in der Natur verständlich zu machen. „Woher wissen Wurzeln, wo unten ist?“von Andreas Barlage gehört für mich zur zweiten Kategorie: Das Buch vermittelt interessantes Gartenwissen, tut das aber erfreulicherweise nicht bierernst, sondern mit einer guten Portion Humor.

Wissen, das unterhaltsam bleibt

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Themen nicht trocken abgehandelt werden. Stattdessen lädt das Buch dazu ein, genauer hinzuschauen und sich über die erstaunlichen Fähigkeiten von Pflanzen zu wundern. Selbst alltägliche Vorgänge im Garten können plötzlich spannend wirken, wenn man sich fragt, wie Pflanzen ihre Umgebung wahrnehmen und auf sie reagieren.

Der humorvolle Ton macht die Lektüre angenehm und sorgt dafür, dass auch kompliziertere Zusammenhänge zugänglich bleiben. Man lernt etwas, ohne das Gefühl zu haben, gerade ein Lehrbuch durcharbeiten zu müssen. Für Gartenfreunde, die neugierig sind und sich gern unterhalten lassen, ist das eine gelungene Mischung.

Wie viel Neues bleibt hängen?

Allerdings muss ich auch sagen, dass mir das Buch persönlich nicht sehr viel Neues gebracht hat. Vieles war mir bereits bekannt, weshalb die Lektüre für mich eher eine unterhaltsame Auffrischung als eine große Entdeckungsreise war. Gerade deshalb war ich froh, das Buch gebraucht gekauft zu haben. So konnte ich es in Ruhe lesen, ohne den Eindruck zu haben, für einige wenige neue Erkenntnisse besonders tief in die Tasche gegriffen zu haben.

Mein Fazit

„Woher wissen Wurzeln, wo unten ist?“ hat mir insgesamt gut gefallen. Andreas Barlage vermittelt interessantes Gartenwissen auf humorvolle und leicht zugängliche Weise. Das macht das Buch zu einer angenehmen Lektüre für Menschen, die sich für Pflanzen und die kleinen Wunder des Gartens interessieren.

Ob man das Buch unbedingt braucht, überlasse ich allerdings meinen Leserinnen und Lesern. Wer bereits viel Gartenliteratur gelesen hat, wird vermutlich nicht auf jeder Seite etwas völlig Neues entdecken. Wer dagegen ein unterhaltsames Buch mit Wissenswertem rund um Pflanzen sucht, könnte daran Freude haben. Für mich war es eine schöne Lektüre – und als gebrauchtes Buch auf jeden Fall die richtige Entscheidung.

Der Link zum Buch

Meine Gießmethode im Garten

Meine Gießmethode im Garten

Praktische Tipps für Hobbygärtner – Wasser sparen und gesunde Pflanzen fördern

Einleitung: Motivation und Hintergrund

Wer einen Garten hegt und pflegt, weiß: Das richtige Gießen ist entscheidend für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen. Nach einigen Jahren Erfahrung und Experimentieren habe ich eine effektive Methode entwickelt, die sowohl Wasser spart als auch die Wurzelentwicklung fördert. In diesem Blogbeitrag teile ich meine Vorgehensweise mit dem alten Gardena-Flächenregner, meine Einteilung des Gartens und einige Tricks, die sich im Alltag bewährt haben.

Mein Gießwerkzeug: Der alte Gardena-Flächenregner

Mein treuer Begleiter beim Gießen ist ein alter Gardena-Flächenregner. Trotz seines Alters ist er robust und zuverlässig, und vor allem vielseitig einsetzbar. Der Regner lässt sich so einstellen, dass sie entweder rund oder länglich bewässern – je nachdem, wie die Fläche gestaltet ist. Für meine Zwecke bevorzuge ich die runde Einstellung und stelle ihn am Fuß von Bäumen und Sträuchern und reduziere den Wasserdruck. So kann ich verhindern, dass das Wasser zu weit spritzt und nur dort landet, wo es wirklich gebraucht wird. Der niedrige Wasserdruck sorgt außerdem dafür, dass das Wasser langsam einsickert und die Wurzeln optimal erreicht.

Gießstrategie: Quadranten-System und Zeitplan

Um den Überblick zu behalten und keine Pflanze zu vergessen, teile ich meinen Garten in Quadranten ein. Jeder Quadrant wird abends bewässert – je nach Bedarf. Besonders Bäume und Sträucher gieße ich gezielt am Fuß, etwa 15 Minuten pro Pflanze. Das mag nach viel Zeit klingen, aber es lohnt sich: Die Feuchtigkeit dringt tief in den Boden ein und erreicht die Hauptwurzeln.

Das gezielte Gießen am Abend hat sich bewährt, weil das Wasser nicht so schnell verdunstet und die Pflanzen über Nacht ausreichend Zeit haben, die Feuchtigkeit aufzunehmen. Je nach Größe und Bedarf werden bestimmte Pflanzenbereiche bevorzugt gegossen, während andere – wie das Präriebeet – fast gar keine zusätzliche Bewässerung benötigen.

Wurzelentwicklung und Bewässerungspausen

Ein wichtiger Punkt: Nach jeder Gießrunde lege ich bewusst Pausen ein. Das bedeutet, ich bewässere nicht täglich jeden Bereich, sondern lasse den Boden zwischendurch abtrocknen. Diese Pausen sind entscheidend, damit die Wurzeln der Pflanzen tiefer wachsen und sich nicht nur an der Oberfläche ausbreiten. So werden die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenperioden und können auch längere Durststrecken besser überstehen.

Sonderfälle: Stauden, Präriebeet und Gemüsebeete

Stauden gieße ich nur bei Neupflanzung oder sie bekommen Wasser ab, wenn sie direkt neben Bäumen und Sträuchern stehen. Sie kommen meist mit dem natürlichen Niederschlag aus und sind sehr genügsam. Das Präriebeet ist ein Sonderfall: Hier bewässere ich fast nie, denn die Pflanzen sind an Trockenheit angepasst. In den letzten Jahren habe ich selbst bei langanhaltender Dürre max. zweimal pro Jahr gegossen.

Anders sieht es bei den Gemüsebeeten aus. Sie benötigen täglich Wasser, vor allem in der Wachstumsphase. Hier achte ich darauf, dass das Wasser möglichst direkt an die Wurzeln gelangt und nicht auf die Blätter, um Krankheiten zu vermeiden und den Wasserverbrauch zu optimieren.

Fazit: Vorteile der Methode und persönliche Erfahrungen

Meine persönliche Gießmethode hat sich im Alltag bewährt. Mit dem alten Gardena-Flächenregner, dem Quadranten-System und gezielten Gießpausen kann ich Wasser sparen und gleichzeitig die Pflanzen stärken. Besonders die Förderung tiefer Wurzeln ist ein echter Vorteil – so bleiben Bäume, Sträucher und Stauden auch in heißen Sommern fit und gesund. Die Unterschiede bei den Pflanzenarten zu beachten, hilft, Ressourcen effizient einzusetzen und den Garten nachhaltig zu pflegen. Ich hoffe, meine Erfahrungen inspirieren andere Gartenliebhaber, ihre eigene Gießstrategie zu finden und den Garten mit Freude zu bewässern!

Hundstage: Wenn alte Himmelszeichen auf Klimawandel treffen

Hundstage: Wenn alte Himmelszeichen auf Klimawandel treffen

Im August, wenn die Luft flirrt, Gärten trocken werden und Flüsse ihre Kiesbänke zeigen, sprechen wir von den Hundstagen. Der alte Begriff klingt gemütlich, doch er verbindet Himmelsbeobachtung, Sommerhitze und eine Gegenwart, in der Dürre und Wasserknappheit immer spürbarer werden.

Der Ursprung der Hundstage

Die Hundstage bezeichnen traditionell die Zeit vom 23. Juli bis zum 23. August. Ihren Namen verdanken sie Sirius, dem hellsten Stern am Nachthimmel, der zum Sternbild Großer Hund gehört. In der Antike fiel sein erstes sichtbares Erscheinen am Morgenhimmel in die Wochen der größten Sommerhitze.

Im alten Ägypten kündigte Sirius die Nilschwemme an – und damit neues Wasser und Fruchtbarkeit. Griechen und Römer übernahmen diese Vorstellung. Aus den lateinischen dies caniculares, den „Tagen des Hundes“, wurde der Name für den heißen Hochsommer.

Hitze, Dürre und niedrige Flüsse

Heute passen die Hundstage astronomisch nicht mehr ganz zu ihrem Ursprung, doch die Erfahrung bleibt: Ende Juli und im August staut sich die Wärme. Durch den Klimawandel werden Hitzeperioden häufiger, länger und intensiver. Böden trocknen schneller aus, Pflanzen geraten unter Stress, und jeder ausbleibende Regen fällt stärker ins Gewicht.

Besonders sichtbar wird das an den Flüssen. Wenn wenig Niederschlag fällt und hohe Temperaturen viel Wasser verdunsten lassen, sinken die Pegel. Kiesbänke treten hervor, Nebenarme fallen trocken, das Wasser erwärmt sich und enthält weniger Sauerstoff. Niedrigwasser wird so zum Zeichen dafür, wie eng Hitze, Dürre und Wassermangel zusammenhängen.

    Mein Tipp zum Gießen

    Die Hundstage erinnern uns daran, dass Wasser kostbar ist. Gerade wir Gärtnerinnen und Gärtner können im Kleinen etwas tun: am Abend oder früh am Morgen die Wassersprenger ganz klein einstellen und direkt an die Füße der Gehölze legen. Dort bleiben sie einige Minuten stehen, damit das Wasser langsam in den Boden sickern kann, statt unnötig zu verdunsten.

    So kommt die Feuchtigkeit genau dort an, wo sie gebraucht wird: bei den Wurzeln. Denn Wasser ist so kostbar, dass wir auch im Garten sorgsam damit umgehen müssen!

    Foto: KI generiert mit Canva



     

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    Eisheilige und Schafkälte 2026

    Eisheilige und Schafkälte 2026

    Leider ist dieser Beitrag in der „Pipeline“ hängen geblieben. Ich hatte ihn im Juni geschrieben, aber leider erst heute veröffentlicht. 

    Einleitung

    Ich muss sagen, dass es eine sehr große Herausforderung ist bei der derzeitigen Hitzewelle (22. Juni und auch am 16. August)  über die beiden kalten Ereignisse dieses Jahres zu schreiben. Ich möchte das aber trotzdem tun, weil ich sie dieses Jahr so ausgeprägt fand. Im Mai zur Zeit der Eisheiligen war es echt kalt und naß, ich war da mit dem Kulturverein auf Reise in der Lüneburger Heide (meinen Reisebericht findet Ihr hier: https://travelhygge.de/lueneburger-heide/ ). Die Schafkälte, hat uns auch exakt bis 14.06.26 erwischt. Wir hatten dort eine Outdoorveranstaltung geplant, die aufgrund von Kälte und starkem Regen nach drinnen verlegt werden musste. Ich finde das im Zeiten des Klimawandels echt merkwürdig, dass diese alten Wetterphänomene dieses Jahr so pünktlich und deutlich ausgefallen sind. Schauen wir uns mal an, warum sie so wichtig für uns Gärtnerinnen sind. Die Eisheiligen und die Schafskälte sind zwei alte Wetterbegriffe, die bis heute für Gartenplanung wichtig sind — vor allem, weil sie mit späten Kälteeinbrüchen zusammenhängen.

    Eisheilige: Herkunft und Bedeutung

    Die Eisheiligen fallen traditionell auf die Tage vom 11. bis 15. Mai. Benannt sind sie nach katholischen Heiligen-Gedenktagen:

    • Mamertus – 11. Mai
    • Pankratius – 12. Mai
    • Servatius – 13. Mai
    • Bonifatius – 14. Mai
    • Sophia, oft „kalte Sophie“ genannt – 15. Mai

    Geschichtlich stammen die Begriffe aus der bäuerlichen Wetterbeobachtung. Über Generationen wurde festgestellt, dass es Mitte Mai noch einmal zu empfindlich kalten Nächten kommen kann. Diese Erfahrung wurde mit den Namenstagen der Heiligen verbunden und als Bauernregel weitergegeben.

    Für Gärtnerinnen und Gärtner sind die Eisheiligen wichtig, weil viele wärmeliebende Pflanzen — etwa Tomaten, Gurken, Zucchini, Kürbis, Bohnen, Basilikum oder Dahlien — durch Nachtfrost stark geschädigt werden können. Deshalb gilt die Faustregel: Empfindliche Pflanzen erst nach den Eisheiligen dauerhaft ins Freiland setzen. 

    Bei mir war dieses Jahr keine Gelegenheit die Samen der Zinnien auszubringen, das habe ich erst Ende Mai getan. Und die früh gesäten Mohnsamen sind leider nicht aufgegangen.

    Schafskälte: Herkunft und Bedeutung

    Die Schafskälte tritt meist um den 10. bis 20. Juni auf. Der Name kommt aus der Schafhaltung: Zu dieser Zeit waren Schafe oft bereits geschoren. Wenn dann noch einmal kühle, feuchte Luft einströmte, konnten die frisch geschorenen Tiere besonders unter der Kälte leiden.

    Meteorologisch hängt die Schafskälte häufig mit einem Wechsel der Großwetterlage zusammen: Nach warmen Frühsommertagen kann kühle Meeresluft aus Nordwesten oder Norden nach Mitteleuropa gelangen. Dadurch sinken die Temperaturen deutlich, oft begleitet von Regen und Wind. 

    Für den Garten ist die Schafskälte weniger wegen Frost gefährlich, sondern eher wegen Kältestress, Nässe und Wachstumsstockungen. Junge Pflanzen, frisch gesetzte Sommerblumen, wärmeliebendes Gemüse und empfindliche Kübelpflanzen können darunter leiden. Auch Schnecken profitieren oft von feuchtem Wetter.

    Exakt so war es dieses Jahr. Wir hatten nach kurzer Wärme, fast schon Hitze, diesen Kälteeinbruch und ich bin sehr froh, dass die Tomaten keine Probleme bekommen haben. Ich habe das große Glück nur Schnecken mit Gehäuse im Garten zu haben und deshalb war das Problem sind so groß. Allerdings habe ich die Sonnenblumen immer noch auf dem Hochbeet stehen, damit sie nicht gefressen werden. Nun ist es sehr heiß und trocken, da besteht die Gefahr, dass sie mir daran eingehen, wenn ich sie ins Beet setze.

    Warum beide Ereignisse für den Garten immer noch spannend sind

    Beide Phänomene zeigen, dass Gartenarbeit nicht nur vom Kalender, sondern stark vom tatsächlichen Wetter abhängt. Die alten Begriffe sind kulturgeschichtlich interessant, aber auch praktisch:

    • Sie erinnern daran, nicht zu früh auszupflanzen.
    • Sie helfen bei der Planung von Aussaat, Pflanzung und Frostschutz.
    • Sie verbinden traditionelle Bauernregeln mit moderner Wetterbeobachtung.
    • Sie zeigen, warum regionale Unterschiede wichtig sind: In milden Lagen kann es früher sicher sein, in höheren oder kälteren Regionen später.

    Und damit wären wir wieder beim Klimawandel. Oft fallen diese Phänomene aus oder kommen zur Unzeit, wenn gerade alle Obstbäume in Blüte stehen, kommt ein später oder früher Frost, je nachdem wie man es sieht. Dann ist der Schaden viel größer als dieses Jahr, wo schon in Franken die Frucht angesetzt war. Wir im Hobbybereich sind dann vielleicht traurig, dass es dieses Jahr keine eigenen Äpfel gibt, aber die Landwirte und Gärtner, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen, kann das zur Katastrophe führen. So, nun wende ich mich wieder der Hitzewelle zu und gieße meine neugepflanzten Sträucher und Stauden, damit ich die jetzt nicht durch Trockenheit verliere.

    Foto: KI generiert mit Canva



     

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