Buchprojekt Elfe Tessa

Buchprojekt Elfe Tessa

Die Abenteuer der Elfe Tessa – Ein Herzensprojekt und seine Herausforderungen

Ein kleiner Traum zwischen Blüten, Blättern und Buchstaben

Heute möchte ich euch von meiner Heldin Tessa erzählen.
Tessa ist eine kleine Elfe – neugierig, mutig und mit einem großen Herz für die Natur. Sie spielt die Hauptrolle in meinem Kinder- und Jugendbuch, das seit einiger Zeit in meinem Kopf und in meinem Herzen lebt.

Die liebevoll von Tina Gebhardt illustrierte Tessa erlebt, wie sie ihr Zuhause verliert und im Garten Unterschlupf findet. Dort entdeckt sie eine Welt voller kleiner Wunder: summende Bienen, duftende Kräuter, geheimnisvolle Blüten und Pflanzen, die ihr helfen, sich zurechtzufinden.

Im Laufe der Geschichte wächst Tessa über sich hinaus. Aus der kleinen, etwas ängstlichen Elfe wird eine starke junge Figur, die ihren Platz findet – und sich schließlich in der Menschenwelt für Klima- und Naturschutz engagiert.

Warum Tessa mir so am Herzen liegt

Tessa steht für etwas, das mir selbst sehr wichtig ist: den respektvollen Umgang mit der Natur.
Sie soll Kindern (und vielleicht auch Erwachsenen) zeigen, dass jeder von uns Verantwortung trägt – und dass man selbst als kleines Wesen Großes bewirken kann.

Mit ihr möchte ich eine Brücke schlagen zwischen Fantasie und Wirklichkeit, zwischen kindlichem Staunen und dem Wunsch, unsere Umwelt zu bewahren.

Der Weg zum Buch – und seine Stolpersteine

2022 habe ich das Exposé zu „Tessas Abenteuer“ an verschiedene Verlage geschickt.
Leider kam bisher keine Zusage – vielleicht, weil die Buchbranche gerade schwierige Zeiten durchmacht.
Ein Selbstverlag ist für mich keine Option: Hochwertige Illustrationen und Druckkosten wären zu teuer, und die Erfahrung mit unserem Permakalender hat gezeigt, dass Bücher über 30 € nur schwer Käufer finden.

Doch: Tessa gebe ich nicht auf! 

Ich überlege, ihre Geschichte als E-Book oder digitale Reihe zu veröffentlichen – so können mehr Menschen Tessa kennenlernen, ohne dass hohe Produktionskosten entstehen. Vielleicht findet sie auf diesem Weg ihre Leserinnen und Leser.

Ein Herzensprojekt bleibt lebendig

Tessa erinnert mich jeden Tag daran, warum ich schreibe und gärtnere:
Weil es um Wachstum, Veränderung und Verantwortung geht.
So wie in meinem Garten, wo aus kleinen Samen große Pflanzen werden, wächst auch Tessa mit jeder Idee weiter.

Ich halte euch natürlich hier auf dem Laufenden – und freue mich über euer Feedback, eure Gedanken oder vielleicht sogar eure Unterstützung für dieses Projekt.

Permakalender

Permakalender

Die Entstehung des Permakalenders – Ein Herzensprojekt in besonderen Zeiten

Eine Idee, die in der Corona-Zeit wuchs

Zusammen mit Jasmin Köchl und Kathi Pflug habe ich den Permakalender entwickelt, geschrieben, gestaltet und fotografiert. Die Idee entstand 2020, mitten in der Corona-Zeit – einer Phase, die wir mit diesem kreativen Projekt ein Stück lebendiger und sinnvoller gestalten wollten.

Unsere Vision: ein Kalender, der nicht nur Tage zeigt, sondern den Rhythmus der Natur erlebbar macht.

Von sieben auf zehn Jahreszeiten – inspiriert von Karl Foerster

Bereits Karl Foerster hatte Anfang des 20. Jahrhunderts beobachtet, dass wir nicht nur vier, sondern sieben Jahreszeiten haben.
Die moderne Phänologie geht heute sogar von zehn aus – vom Vorfrühling bis zum Winter. Diese Einteilung orientiert sich an sogenannten Zeigerpflanzen: Pflanzen, deren Blüte, Frucht oder Blattfall den Beginn einer Jahreszeit anzeigen.

Diese Beobachtungen helfen nicht nur Gärtnerinnen und Landwirten, Aussaat- und Pflegezeitpunkte besser zu planen. Sie geben auch Aufschluss darüber, wie sich das Klima verändert.

Ich sehe es in meinem eigenen Garten:
Die Felsenbirne blüht heute nur noch eine Woche statt wie früher vier – und ihre Früchte reifen im Juli statt im August. Der Kalender sollte genau dieses Bewusstsein schaffen – ein Werkzeug, um Naturveränderungen bewusst wahrzunehmen.

Ein Kalender, der bleibt

Der Permakalender war kein gewöhnlicher Jahreskalender, sondern ein „permanenter“ Kalender, ohne Wochentage, der über mehrere Jahre genutzt werden konnte. Er verband Wissen, Beobachtung und Gestaltung – mit Texten, Fotos und Illustrationen, die den phänologischen Jahreslauf erklärten und erlebbar machten.

  • Kathi übernahm die Fotografie,

  • Jasmin die Grafik,

  • und ich schrieb die Texte.

Gemeinsam schufen wir ein Kalenderbuch, das Menschen zum Hinschauen und Fühlen einladen sollte – ganz im Sinne von Gartenhygge.

 Von der Idee zum gedruckten Buch

Nach Fertigstellung des Entwurfs wandten wir uns an verschiedene Verlage – leider ohne Erfolg.
Doch dann kam der Wendepunkt: Kathi hatte Kontakt zum Start-up „Pfeffer & Frost“, das unsere Idee mochte und mit uns zusammenarbeiten wollte.

2021 starteten wir eine Crowdfunding-Aktion auf Startnext, um die Produktion zu finanzieren.
Diese Zeit war aufregend, lehrreich – und unglaublich arbeitsintensiv:
Fotoshootings, Videodreh (auch bei mir im Garten), Interviews …
Seitdem weiß ich: Schauspielerin werde ich keine mehr. 😉

Aber das Ergebnis war es wert: Der Permakalender ging in Druck und wurde über Pfeffer & Frost vertrieben.

Ein wertvolles Projekt – auch ohne wirtschaftlichen Erfolg

Im Januar 2022 hielt ich mein Exemplar in den Händen – ein wunderschön gestaltetes, hochwertiges Buch.
Leider blieb der wirtschaftliche Erfolg aus, und der Permakalender ist heute nicht mehr im Handel erhältlich.

Trotzdem war dieses Projekt für mich persönlich ein voller Erfolg.
Ich habe mit einem jungen, kreativen Team gearbeitet und dabei unglaublich viel gelernt – über Design, Papier, Buchproduktion, Crowdfunding und Teamarbeit.

Es war eine Zeit voller Energie, Ideen und Mut – und sie hat mir gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn man einfach anfängt.

Ausblick

Die Texte aus dem Permakalender werden nach und nach hier auf dem Blog erscheinen – als kleine Begleiter durch das Gartenjahr.
Denn auch wenn der Kalender selbst nicht mehr verkauft wird, lebt seine Idee weiter:
Bewusst gärtnern, genau hinschauen und die kleinen Veränderungen der Natur feiern.

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